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Effizienter WSC schießt sich an die Spitze

Meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Hier kämpfen Noel Dülek (3.v.l.) und Leon Becker um den Ball. Foto: MSW

Der SV Herbern mühte sich vergebens: Mit 1:2 (0:1) unterlagen die Gastgeber im Nachbarschaftsduell gegen einen effizient auftretenden Werner SC, der mit diesem Sieg die Tabellenführung in der Bezirksliga 7 übernimmt.

Bezirksliga 7: SV Herbern – Werner SC 1:2 (0:1)

Vor rund 650 Zuschauern kam der Gast aus Werne besser ins Spiel. Der WSC setzte die Herberner vor allem über die rechte Angriffsseite unter Druck und hatte durch Yannick Lachowicz (4. Minute) und Leon Becker (8. und 9.) erste Chancen. Vieles spielte sich danach im Mittelfeld ab. Beide Teams bemühten sich auf tiefem Rasen um strukturierte Aufbauarbeit, doch spätestens am Sechzehner war Schluss.

In der 20. Minute hatte SVH-Angreifer Jaime Carlos Borm die Führung auf dem Fuß. Eine Flanke von Dennis Seifert landete in der Herberner Abwehr. Die schaltete sofort um und leitete den Konter ein. Borm nahm die Kugel kurz hinter der Mittellinie an, tanzte auf dem Weg zum Tor mehrere WSC-Akteure aus, scheiterte dann aber an Torwart Hendrik Pollak. Abgesehen von dieser Einzelaktion blieben Strafraumaktionen Mangelware.

Im Spiel der favorisierten Werner Elf gab es zu viele Ungenauigkeiten, sodass die Herberner wenig Probleme hatten, die Bälle abzufangen. Auch den Schuss von Lachowicz, der sich in der 36. Minute über rechts durchgesetzt hatte, versuchte ein SVH-Spieler zu blocken, fälschte aber den Ball so ab, dass er am Keeper vorbei ins Netz trudelte. Werne führte mit 1:0. Erst nach 44 Minuten kam Herbern zur ersten Ecke. Und die wurde auch sofort gefährlich, weil sich WSC-Keeper Henrik Pollak verschätzte und ins Leere griff.  

Nach der Pause übernahmen die Hausherren das Kommando, ohne dabei aber das Tor von Pollak in Gefahr zu bringen. Werne verlegte sich aufs Kontern und war mit dieser Taktik in der 65. Minute erfolgreich. Über links setzte sich Maurice Modrzik durch und versenkt den Ball im langen Eck. WSC-Trainer Kurtulus Öztürk freute sich über die Effizienz und verriet: „Das zweite Tor trainieren wir so immer wieder.“

Sieben Minuten nach dem 2:0 verkürzte Herbern durch einen Freistoßtreffer. Aus 23 Metern traf Jaime Carlos Borm ins lange Eck – für Torwart Pollak nicht unhaltbar. Danach drängte Herbern auf den Ausgleich, die Begegnung wurde hektisch. Der tiefe Rasen hatte Kraft gekostet. Beide Teams versuchten in der Schlussphase, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, doch es blieb beim letztlich knappen aber verdienten Sieg für den Werner SC, der damit die Tabellenführung in der Bezirksliga übernahm.

Vor allem zu Beginn des Spiels setzte der Werner SC die Herberner unter Druck. SVH-Schlussmann Tristan Krampe wird hier von Maurice Modrzik attackiert. Foto: MSW
Vor allem zu Beginn des Spiels setzte der Werner SC die Herberner unter Druck. SVH-Schlussmann Tristan Krampe wird hier von Maurice Modrzik attackiert. Foto: MSW


„Wir waren schon die Mannschaft, die mehr wollte“, meinte Öztürk nach der Partie, gab aber zu, dass sein Team nur wenig Torchancen herausspielen konnte. „Insgesamt waren wir aber das Tor besser.“ Herberns Trainer Oliver Glöden sprach von einem verdienten Sieg für Werne, „auch wenn für uns mehr drin gewesen wäre. Werne war einfach effektiver, und am Ende zählen nur die Tore.“

Bevor es am 21. April zum Spitzenspiel gegen den VfL Kamen kommt, empfängt der Werner SC am Sonntag, 14. April, um 15 Uhr den SV Drensteinfurt.

SVH: Krampe – Richter, Dülek (ab 66. Höring), Pettendrup, Niewalda (ab 67. Kauschalek), Heidicker, Krüger, Sobbe, Bröer, Borm, Sondermann

WSC: Pollak – Holtmann, Martinovic, Stöver, Y. Lachowicz (ab 90. Fischer), Becker, Seifert (ab 85. Poggenpohl), Jäger (ab 76. Schwerbrock), Przybilla (ab 60. Prinz), Thannheiser, Modrzik (ab 85. Bozaci)

Tore: 0:1 Y. Lachowicz (36.), 0:2 Modrzik (65.), 1:2 Borm (73.)

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