WERNE Der Sportplatz Lindert kann nicht zu einem Sportzentrum ausgebaut werden. Das wurde am Donnerstag auf der Sitzung des Schul- und Sportausschusses deutlich, als sich Dr. Jörgen Vogel, der Direktor des Gymnasiums St. Christophorus, zu Wort meldete.

Dr. Jörgen Vogel, Direktor des Gymnasiums St. Christophorus. Dr. Jörgen Vogel, Direktor des Gymnasiums St. Christophorus.  

Ratsfrau Gudrun Lohoff hatte gerade noch die Pläne des Werner SC vorgetragen, dort ein Sport- und Begegnungszentrum zu errichten. Da sagte Vogel: "Das Grundstück zwischen Schule und Bahndamm gehört dem Bistum. Das Kollegium ist einstimmig dagegen, dass dieses Gelände verkauft wird."

Und genau dieses Grundstück wird benötigt, wenn der Werner SC den Lindert zu einem Sportzentrum entwickeln will. Vogel gab an, dass der Unterricht heute bis in den Nachmittag dauert, der Betrieb eines direkt benachbarten Sportgeländes den Unterricht stören könnte und sich die Schule ihre Zukunft nicht verbauen möchte. "Vielleicht brauchen wir in zehn oder 20 Jahren dieses Grundstück für Erweiterungen", so Dr. Vogel.

Kunstrasen-Platz ist realistisch

Trotzdem deutetete in der gestrigen Sitzung vieles darauf hin, dass der jetzige Aschenplatz im Lindert einen Kunstrasen erhält. Das soll so schnell wie möglich geschehen. Zur Finanzierung, so der Beigerodnete Lothar Christ, soll auch das Konjunkturpaket herangezogen werden.

Vereine wollen sich an Kosten beteiligen

Allerdings sind die Sportvereine bereit, sich an den Kosten zu beteiligen. Das erklärten sie bei den Sitzungen der Arbeitsgruppe Sportstättenkonzept, an dem der TV Werne, WSC, Eintracht Werne und der SV Stockum teilnahmen - also die Vereine, die Außensportanlagen benutzen.