Wie Theo Homann zum Spitzenfußball kam

Theo Homann

Wir schreiben das Jahr 1968. Der 1. FC Nürnberg ist gerade deutscher Fußball-Meister und bereitet sich unter Trainerlegende Max Merkel auf die neue Saison vor. Mit dabei: der gerade 20-jährige Theo Homann aus Werne. Ein Porträt einer ungewöhnlichen Fußballerkarriere.

Leo Melisch - der Uwe Seeler von Werne wird 70

Es steckt alles in einer Mappe. Triumphe, Anekdoten, Niederschläge - all das hat Ex-Fußballer Leo Melisch auf Fotos dokumentiert. Der langjährige Torjäger des SSV Werne wird heute 70 Jahre alt. Gelegenheit, mal einen Blick in das Fotoalbum des Werner zu werfen. Ein Porträt.

Schwarzweiß bestimmt das Bild. Schließlich stammen die Aufnahmen aus den Sechziger und Siebziger Jahren, der Glanzzeit von Leo Melisch. Gut 250 Tore erzielte er für den SSV Werne, die wichtigsten wohl im Jahr 1964 als er dem Klub mit 34 Treffern zum Landesliga-Aufstieg verhalf.

Ernst Preik: "Wir mussten alles mit dem Fahrrad machen!"

Es gibt Spieler, die können sich nie von ihrem Heimatverein trennen. Spielen dort Woche für Woche ihre kleinen und größeren Turniere – ohne jemals den Wunsch in sich zu spüren, in eine andere Stadt – zu einem anderen Verein zu gehen.

Bernhard Linker: "Die Kameradschaft war großartig!"

Bernhardt Linker

Im hohen Alter verlieren viele Menschen das Interesse am Vereinssport. Fußball wird dann höchstens noch im Fernsehen geguckt. Bei Bernhard Linker ist das vollkommen anders. Der 89-Jährige ist heute noch bei zahlreichen Spielen vom Werner Sportclub (WSC) und drückt den Spielern am Feldrand die Daumen. Manchmal hat er dabei das Bedürfnis selbst auf den Platz zu laufen, um der gegnerischen Mannschaft mit einem gezielten Treffer den Sieg streitig zu machen.

Heinz Schwert: "Wir haben noch gesungen, egal ob wir gewonnen oder verloren hatten!"

Heinz Schwert

Fußballbegeisterung beginnt häufig in der frühen Kindheit. Schon mit sechs Jahren spielen einige Jungen im Verein, trainieren hart und feiern ihre ersten Erfolge. Der 71-jährige Heinrich Schwert, der am 16. Juli 1934 im Baaken geboren wurde, beneidete in dieser Zeit seine Altersgenossen. Aufgrund einer schweren Hüftgelenkentzündung war ihm als Jugendlicher kaum eine sportliche Betätigung möglich. Ihm blieben also nur die Zuschauerränge auf dem Platz und die innere Motivation: „eines Tages werde ich auch noch einmal auf dem Fußballplatz stehen und Tore schießen.“