Frauenfußball - Auswärtsniederlage von schwerer Verletzung überschattet

SG Milte Sassenberg - Werner SC 2000 2:1 (1:0)

Nach der bitteren 1:7-Hinspielniederlage wollten die WSC Frauen im Rückspiel vieles besser machen. Dementsprechend engagiert gingen die Blau-Roten in die Begegnung. Im ersten Spielabschnitt dominierten die Abwehrreihen der beiden Mannschaften und ließen die gegnerischen Stürmer nicht zur Entfaltung kommen. Somit blieben Chancen Mangelware. Die Offensive des WSC war bemüht, blieb aber immer wieder an der Abwehr des Gegners hängen. So musste folglich eine Standardsituation herhalten, um für die Führung zu sorgen. In der 20. Minute bekamen die Gastgeberinnen einen aussichtsreichen Freistoß zugesprochen. Elena Krewerth legte sich den Ball aus gut 18 Meter zentral vor dem Tor zurecht und knallte den Ball zum 1:0 unhaltbar ins rechte, lange Eck.

Kurz vor der Pause die Chance für den WSC per Standard zum Ausgleich. Doch den platziert getretenen Freistoß von Chiara Borrmann fischte SG-Torhüterin Anna Höcker aus dem Winkel. So ging es mit einer knappen Führung für die SG Milte – Sassenberg in die Halbzeit. Nur sechs Minuten nach der Pause das 2:0 (51.) als Lena Hirch die komplette WSC-Defensive ungehindert überlief und überlegt aus kurzer Distanz einschob. In der 60.Minute dann eine Schrecksekunde. Eine Spielerin der Heimmannschaft blieb nach einem Zweikampf, ohne Einwirkung einer Gegenspielerin, schwer verletzt liegen. Zum Leidwesen musste ein RTW angefordert werden. Das Team des Werner SC wünscht hier gute Besserung und schnelle Genesung. Nach 20 Minuten Unterbrechung ging es dann weiter. Im zweiten Durchgang bissen sich die Gäste am Abwehrbollwerk der SG die Zähne aus. In der Schlussphase war es Aysu Özdemir, die nach einer tollen Einzelaktion den Anschlusstreffer zum 2:1 (75.) erzielte. Doch zum Schluss sollte das anrennen des WSC nicht mehr zum Ausgleich reichen.

Resümee Trainerteam Volkenrath/Baur: “Die kämpferische Einstellung unseres Teams war in Ordnung. Es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel. Das zweite Tor darf so nicht fallen. Da waren wir nicht wachsam genug und haben schlecht verteidigt. Zum wiederholten Male müssen wir eine knappe Niederlage hinnehmen."