Frauenfußball - Wernes Frauen mit Geduld zum 4:1 Auswärtssieg

Concordia Albachten 9er - Werner SC 2000 1:4 (0:2)

Es war ein Sieg mit langem Anlauf – aber mit Geduld und Disziplin haben die WSC-Frauen durch einen 4:1-Erfolg ihre Positivserie ausgebaut. Der WSC hatte zu Beginn des Spiels deutlich sichtbare Schwierigkeiten mit der geänderten taktischen Aufstellung aufgrund des 9er Feldes. In der Offensive ging zunächst nicht viel. Die besten Ansätze wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Albachten beschränkte sich darauf das Spiel der Gäste zu zerstören und mit langen Bällen zum Torerfolg zu kommen. Die WSC-Frauen konnten sich Mitte der ersten Halbzeit bei ihrer Torhüterin Laura Sievert bedanken das sie nicht in Rückstand gerieten.

Sie vereitelte zwei dicke Konterchancen der Gastgeber. Der WSC war effektiver. Laura Sievert setzte Stürmerin Neele Nolle mit einem langen, präzisen Abschlag in Szene. Sie schloss mit einer Energieleistung zum umjubelten 1:0 (41.) ab. Einen Freistoß von der linken Seite durch Lisa Timmermann vollendete Chiara Borrmann zwei Minuten nach dem Führungstreffer zum 2:0 (43.) Pausenstand. Bei sommerlichen Temperaturen war der WSC zu Beginn der zweiten Halbzeit noch nicht wirklich wach. Aus dem Strafraumgewühl heraus erzielte Concordia den 1:2 (58.) Anschlusstreffer. Die prompte Antwort der Gäste durch Hanife Kara mit dem Tor des Tages. Ihr satter Distanzschuss schlug unhaltbar ins Tor der Gastgeber zum 3:1 (59.) ein. Direkt nach ihrer Einwechselung hatte Eda Özdemir die Gelegenheit die Führung auszubauen. Sie traf nach Hereingabe von Charlotte Klein aus kurzer Distanz zum 4:1(73.) Werne erspielte sich weiterhin Chance um Chance, die aber nicht konsequent genug ausgespielt wurden. Am Ende ein hart umkämpfter, aber verdienter Sieg. Am kommenden Mittwoch spielen die WSC-Frauen in einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel im Lindert gegen BW Aasee II.

Resümee Trainerduo Volkenrath/Baur: “Zu Beginn des Spiels hatten wir Probleme mit der 9er Aufstellung und Spielweise des Gegners. Es war ein schweres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir sind aber geduldig geblieben, haben diese zum richtigen Zeitpunkt genutzt."

Es spielten: Sievert, Timmermann, Hamann, Kara, Prinz, Volkenrath, A. Özdemir, Borrmann, N. Nolle, Klein, Kassubek, Baur, E. Özdemir, Dörholt, M. Nolle, Zeps