Ohne Schiedsrichter geht es nicht!

"Nicht meckern, sondern pfeifen".

Das Erfolgsgeheimnis des Fußballsports sind seine klaren und leicht verständlichen Regeln, die seit über 100 Jahren nahezu unverändert sind. Geprägt von wachsenden Anforderungen und somit im Wandel ist hingegen die Rolle des Schiedsrichters. Nicht genug, dass binnen Sekunden komplexe Spielsituationen richtig bewertet werden müssen: Einem Pfiff wird oft unterstellt, am Saisonende nicht nur über Meisterschaft oder Abstieg, sondern darüber hinaus auch langfristig über die Zukunft von Vereinen entschieden zu haben.

Unsere Schiedrichter des WSC: v.l. Edgar Müller, Rainer Klaas, Michael Schmid, Burkhard Knuth, Hubert Schwichtenhövel, Frank Niemietz
Unsere Schiedrichter des WSC:
v.l.: Edgar Müller, Rainer Klaas, Michael Schmid, Burkhard Knuth, Hubert Schwichtenhövel, Frank Niemietz


Mit einem umfassenden Ausbildungs- und Förderprogramm sorgt der Deutsche Fußball-Bund dafür, dass die Unparteiischen diesen Anforderungen in vorbildlicher Weise gerecht werden – nicht nur auf dem Spielfeld. Auch künftig wird der DFB mit Image-Kampagnen dazu beitragen, die Akzeptanz der Schiedsrichter in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Schiedsrichter in den höheren Spielklassen sind Leistungssportler. Wer in der Bundesliga zum Einsatz kommen will, benötigt Augenmaß, Autorität, Kompetenz und Erfahrung, aber auch optimale Fitness. Er muss die Regeln sicher beherrschen und über Nervenkraft verfügen.  Die Bundesliga meldet hohe Zuschauerzahlen, das Spiel von 44 Fußballer-Beinen hat in allen Klassen nicht von seiner Attraktivität verloren. 

 

 Pfeifen statt pöhlen

   WSC SR-Obmann Frank Niemietz in Aktion
   Bildquelle: Ruhr Nachrichten

 Wohin würden aber diese 44 Beine laufen, gäbe es auf dem Platz nicht den Schiedsrichter? Es ist zwar das Los seine Amtes, dass er von vielen als notwendiges Übel betrachtet wird. In Wahrheit ist er aber ein wertvoller, ja unverzichtbarer Teil des großen Spiels. Er führt nicht Regie im Sinne eines Filmregisseurs, aber er ist der Regisseur im Sinne der Regeln.
Der Ausruf "Schiedsrichter ans Telefon" ist wohl fast so alt wie der Fußball. Doch diejenigen, die ihn leichtfertig rausbrüllen, sollten sich eher am Motto einer DFB-Aktion orientieren: "Nicht meckern, sondern pfeifen".

Woche für Woche sind 78.617 Unparteiische im Einsatz. Die meisten Unparteiischen gehören dem Bayerischen Fußball-Verband (15.127) an, es folgen Niedersachsen (11.579), Württemberg (6.973) und Hessen (6.829). 63.265 Schiedsrichter sind über 18 Jahre und 13.166 sind unter 18, darüber hinaus sind 2.186 weibliche Unparteiische. (Stand 30.04.2008)

Leitbilder für die Schiedsrichter, die jetzt nicht nur in schwarz, sondern auch in grün, rot oder sogar gold antreten dürfen, sind die zehn deutschen Unparteiischen, die auf der Liste des Fußball-Weltverbandes (FIFA) stehen und bei internationalen Spielen eingesetzt werden. Kaum ein anderes Land hat eine solch hohe Quote. Ein Beweis für die Qualität der DFB-Referees. 

 

Wie werde ich Schiedsrichter?

Ansprechpartner:
Ansprechpartner für interessierte Sportkammeraden ist WSC Schiedsrichterobmann Frank Niemietz (Kontaktdaten unten). Frank kümmert sich um die Belange der angehenden und bestehenden Schiedsrichter und vertritt diese gegenüber dem Verein und dem Kreis. Außerdem beantwortet er gerne alle aufkommenden Fragen sowohl telefonisch, per Mail als auch in einem persönlichen Gespräch.

 

Voraussetzungen:
Damit ein Interessent Schiedsrichter werden kann, müssen zunächst einige wenige Anforderungen erfüllt sein:

Der zukünftige Schiedsrichter muss ...

... ein Mindestalter von 14 Jahren haben.

... Mitglied des Werner SC sein.

... Interesse an Fußball haben.

... die Möglichkeit besitzen zu den Spielleitungen (den Fußballplätzen) zu gelangen.

... die Anwärterprüfung bestehen.


Prüfung:
Damit ein Schiedsrichter auf seine Aufgaben optimal vorbereitet wird, muss zunächst ein so genannter Anwärterlehrgang absolviert werden. In diesem Lehrgang werden den angehenden Schiedsrichtern die Fußballregeln einzeln erläutert. Dabei bietet sich die Möglichkeit in kleinen Gruppen alle offenen Fragen zu besprechen und die Regelauslegung zu diskutieren.

Der Anwärterlehrgang wird von den Lehrwarten des Kreises durchgeführt. In 14 Stunden (meist 7 Termine à 2 Stunden) werden die neuen Schiedsrichter auf das Leiten von Fußballspielen optimal vorbereitet. Am Ende des Lehgangs muss eine kleine Regelprüfung bestanden werden, die aus 30 Regelfragen besteht. Diese Fragen spiegeln den Inhalt des Anwärterlehrgangs wieder. Außerdem ist ein kurzer Lauftest zu absolvieren. Hiermit wird geprüft, ob die Schiedsrichter eine gewisse Grundfitness besitzen. In den 14 Unterrichtsstunden werden die Schiedsrichter gezielt auf den Regeltest und die Laufprüfung vorbereitet.

 

Die ersten Spiele:
Nach der bestandenen Anwärterprüfung ist der Schiedsrichter bereit für seine ersten Spielleitungen. Hierbei wird der Schiedsrichter vom Verein nicht alleine gelassen. Das Team um Obmann Frank Niemietz unterstützt den neuen Kollegen bei den ersten Spielen. Dazu fahren die erfahrenen Schiedsrichter mit dem frisch gebackenen Anwärter zu seinen  ersten Spielen. Ziel dieser Aktion ist die optimal Unterstützung des neuen Referees. Dieser kann Fragen zur Spiel Vor- und Nachbereitung direkt mit den Kollegen besprechen. Außerdem bietet sich so die Möglichkeit von den Erfahrungen und der Regelsicherheit der anderen Schiedsrichter im WSC zu profitieren.

 

Aufstieg:
Nach den ersten Spielleitungen wird von seiten des Kreises über einen Aufstieg in eine höhere Spielklasse nachgedacht. Dazu hat die Schiedsrichtervereinigung des Kreises Lüdinghausen ein eigenes Förderungsprogramm aufgesetzt. Mit Hilfe dieses Programms wird förderungswürdigen Schiedsrichtern ermöglicht in höhere Spielklassen aufzusteigen.

Dazu wird der Schiedsrichter von den Beobachtern des Kreises bei seinen Spielleitungen begleitet und bewertet. Zeigt sich, dass der Referee gute Leistungen bringt, so darf er in einer höheren Spielklasse pfeifen.

Ist die höchste Spielklasse im Kreis (Kreisliga A) erreicht, so besteht die Möglichkeit auf Verbandsebene (Beziksliga bis Oberliga) weiter aufzusteigen. Dazu werden Beobachtungen auf Verbandsebene durchgeführt. Im Allgemeinen kann der Schiedsrichter bei besonders guten Leistungen mit einem Aufstieg pro Jahr rechnen.

Bei weiblichen Schiedsrichtern geht dies aller Erfahrung nach deutlich schneller. Da der DFB vermehrt auf die Förderung weiblicher Schiedsrichter setzt, haben diese die Möglichkeit binnen kurzer Zeit in der Damen-Bundesliga und der Herren Landesliga zu pfeifen.

 

Ausstattung:
Der Schiedsrichter wird vom Werner SC initial mit Sportbekleidung versorgt.

Diese Umfasst ...

... Trikots,

... Hosen,

... Stutzen,

... Schuhe,

... eine Uhr und

... eine Sporttasche.


Finanzen:
Der Schiedsrichter erhält für seine Spielleitungen eine Aufwandsentschädigung, sowie eine Kilometererstattung für die Anreise zum Spiel. Die Aufwandsentschädigung unterliegt dem stetigen Wandel und liegt zwischen 8,- und 20,- Euro für Spiele auf Kreisebene. Die Anreise wird dem Schiedsrichter mit 0,30 Euro je Kilometer vergütet. Außerdem unterstützt der Werner SC seine Schiedsrichter während des Fußballjahres.

 



Unsere Schiedsrichter im WSC 2000:

 

Burkhard Knuth

Burkhard Knuth
 
Tel. 02389 / 86 47
Mobil: 0162 / 9 43 81 96

seit März 1982

Kreisliga A

Edgar Müller

Edgar Müller
 
Tel.  02389 / 82 55
Mobil: 0175 / 9 93 20 41

seit Mai 1974

Kreisliga B

Rainer Klaas

Rainer Klaas

Tel.:    02389 / 5 23 92
Mobil: 0157 / 74 57 47 17

seit März 1982

Kreisliga B

Hubert Schwichtenhövel

Hubert Schwichtenhövel

Tel. 02389 / 53 69 20
Mobil: 0173 / 5 31 90 62

seit Mai 1978

SR-Beobachter

Frank Niemietz

Frank Niemietz
(Schiedsrichterobmann)


Tel.:     02389 / 90 38 78 0
Mobil: 0176 / 21 65 38 37
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 seit Dez. 2007

Kreisliga A 

Michael Schmid

Michael Schmid

Tel.:     02389 / 98 83 26
Mobil: 0171 / 54 58 06 4

seit Jun. 2014

Jugendbereich


WSC-Schiedsrichterobmann Frank Niemietz sucht Schiedsrichter-Nachwuchs! 

Interessierte Jugendliche ab 14 Jahre können sich bei ihm telefonisch oder per Mail melden.
Frank Niemietz und seine Schiedsrichter-Kollegen stehen zu einem unverbindlichen Informationsgespräch gerne bereit!

Tel.: 02389 / 90 38 78 0
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!