Am 18. September hatte der WSC bei wechselhaftem Herbstwetter die C1 des SV Senden zu Gast. Vielleicht lag es an dem regnerischen Wetter, dass beide Mannschaften schwer ins Spiel finden. Der Ball bewegt sich jedenfalls während der gesamten Spieldauer überwiegend zwischen den Strafräumen. Man verzettelt sich in viele Zweikämpfe und bereits nach zwei, drei Zuspielen landet der Ball oft wieder bei der gegnerischen Mannschaft. Schöne Spielzüge und Torgelegenheiten sind Mangelware. So sorgen vor allem Spielsituationen nach ruhenden Bällen hin und wieder für Torgefahr. Die erste Chance ergibt sich in der 10. Minute für die Gäste nach einem Freistoß.

Der Ball fliegt perfekt in den Strafraum auf den Kopf eines hochgewachsenen Drensteinfurters. Der Kopfball geht aber ca. 2 m über das Tor. Zwei Minuten später bekommt der WSC nach einem Eckball die Kugel nicht aus dem Strafraum. Ein Drensteinfurter nutzt die Chance und zirkelt den Ball aus 8 m unhaltbar ins linke obere Toreck zur Führung der Gäste. Zu diesem Zeitpunkt ist die Führung nicht unverdient, da Werne nicht ein einziges Mal gefährlich in den gegnerischen Strafraum gelangte. Das ändert sich gegen Ende der ersten Halbzeit. Zunächst hat Marco Drüken in der 23. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, als er nach einem perfekt getretenen Freistoß von Julian Büscher frei vor dem Torwart stehend die Kugel nicht versenken kann. Dann ist es Tim Hoppe, der in der 33. Minute nach einer schönen Flanke ebenfalls frei stehend am Torwart scheitert. Somit geht es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hat der WSC erst einmal großes Glück. In der 39. Minute gibt es einen Abstimmungsfehler in der Abwehr des WSC, so dass ein Gästestürmer vor Luca Weidemann, dem Torwart des WSC, an den Ball kommt. Hanno Jährling rettet für seinen Keeper auf der Linie.

Es gibt Diskussionen, ob der Ball bereits hinter der Linie war. Davon unbeeindruckt trägt der WSC einen Gegenangriff vor, der sich sehen lassen kann. Johannes Schwenniger überläuft auf der linken Seite die Abwehr der Gäste, flankt perfekt nach innen, hier verpasst es Felix Müller leider, die Kugel im leeren Tor zu platzieren. Da dem WSC in der zweiten Hälfte der Spielaufbau etwas besser gelingt, dadurch vier nennenswerte Torabschlüsse auf das Konto der Gastgeber gehen (bei zwei Torchancen für die Gäste) und der WSC bis zum Schluss für den Ausgleich kämpft, wäre der Ausgleich verdient gewesen. Leider belohnen sich die Gastgeber jedoch nicht und es  bleibt beim knappen 0:1.

0:1 (12. Minute)

Für den WSC spielten: Julian Büscher, Bruno Drüken, Marco Drüken, Finn Jäger, Hanno Jährling, Lucas Hanke, Tim Hoppe, Felix Müller, Philipp Schroer, Johannes Schwenniger, Max Timmel, Luca Weidemann, Bene Cramer