Fußball - 33 Punkte reichen nicht für den Landesliga-Klassenerhalt

Trainer des Werner SC. Nur eine Niederlage kassierten die Blau-Roten in den vergangenen fünf Spielen – und dennoch steht der Aufsteiger im Abstiegskampf der Landesliga (4) nur um einen Punkt über dem Strich.

„Wir wussten ja schon vor der Saison, dass es bis zum Ende gehen wird“, sagt Müller und nennt für das heiße Saisonfinale ein ganz großes Ziel: „Wir sind nicht scharf darauf, am letzten Spieltag den Meister schlagen zu müssen.“

Borussia Emsdetten, aktuell acht Punkte vor den Verfolgern, stellt sich am 28. Mai in Werne vor. Bis dahin stehen noch sechs Begegnungen auf dem Programm. Die Nächste findet am Sonntag ab 15 Uhr im Lindert gegen den Tabellenvierten TuS Altenberge statt und die „ganz Spezielle“ (Müller) am 29. April daheim gegen den SV Herbern (3.).

Ansonsten sind es Spiele gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt: auswärts in Burgsteinfurt, Coesfeld und Heiden sowie daheim gegen Gemen. „Wenn du diese Spiele gewinnst, dann bist du natürlich durch“, sagt Lars Müller, und: „Ich will keine Zahl raushauen, habe aber eine klare Vorstellung davon, wie viele Punkte es sein müssen.“

33 Zähler reichten in der vergangenen Saison für zwei Vereine (Burgsteinfurt, Herbern) zum Klassenerhalt, für zwei weitere (TSG Dülmen, SpVg Emsdetten) bei schlechterer Tordifferenz aber auch nicht. Zwei oder drei Zähler müssen es in diesem Jahr sicher mehr sein.

Aber sicher ist auch, das nichts berechenbar ist in dieser Liga, wie die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes gezeigt haben, an dem Heiden mit 4:1 gegen Münster 08 gewann und Schlusslicht Coesfeld, in der Hinrunde der dankbarste Punktelieferant, den SV Dorsten-Hardt mit 6:1 abgefertigt hat.

So werden die Werner wohl auch noch gegen eines der drei Top-Teams im Restprogramm punkten müssen. „Wir haben Mesum und Senden bei uns geschlagen. Da können wir nicht sagen, dass wir gegen Altenberge keine Chance haben“, sagt der Werner Trainer über den nächsten Gegner, der den WSC in dieser Spielzeit bereits zweimal besiegt hat – jeweils in Altenberge mit 1:0 in der Meisterschaft und im Pokal-Viertelfinale.

„Eine starke Mannschaft mit einem Plan“, lobt Müller den kommenden Gegner. Aber auch er weiß, wie der TuS zu knacken ist; dies noch einmal ohne seinen Top-Verteidiger Niklas Link, aber wohl wieder mit der Nummer eins, Sebastian Treppe. Müller: „Ich habe Hoffnung. Mal sehen, wie wir für ihn das Training dosieren.“