Volleyball - Herrn I Herbstmeister, Herren III herbstlich trostlos
Geschrieben von: Hardy Ackers Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 07:58 Uhr
Landesliga: Werner SC – VC Marl 3:0 (25:11, 25:16, 25:14)
Der Werner SC hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und steht nun mit vier Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz der Landesliga. Die direkten Verfolger nahmen sich gegenseitig die Punkte, sodass der WSC nun die Herbstmeisterschaft vorzeitig gesichert hat.
Das Spiel gegen Marl ging nach anfänglichen Schwierigkeiten klar zu Gunsten der Werner aus. Eine nahezu fehlerfreie und konzentrierte Leistung bescherte den Spielern das vorzeitige Weihnachtsgeschenk. So hatte Trainer Bronek Bakiewicz, der wegen des krankheitsbedingten Fehlens von Rolf Wilmsen dieses Mal alleine an der Seitenlinie stand, alle Möglichkeiten zu wechseln. Auch das schwächte den WSC nicht, was erneut die Stärke des Kaders unter Beweis stellt. So konnte Bakiewicz es sich leisten, anderthalb Sätze den Topscorer Bernhard Kruse auf der Bank zu lassen.Bis auf kleinere Abstriche in der Annahme war Werne in eigentlich allen Spielelementen souverän.Jetzt gilt es für den WSC in der einmonatigen Spielpause nicht die Form zu verlieren, um ähnlich stark ins neue Jahr zu starten.Das nächste Spiel findet am 14.01 gegen Datteln statt und ist gleichzeitig das letzte Hinrundenspiel für Werne. Datteln konnte im letzten Spiel gegen die Ruhrvolleys überraschenderweise ein souveränes 3:0 einfahren und ist daher trotz des vorletzten Platzes in der Tabelle nicht zu unterschätzen.
Bezirkskalsse: Werner SC III - SSV Hamm 0:3
Die Mannen um Bronek Bakiewicz wollen eigentlich nicht mehr aufsteigen, sondern nur noch ohne Erfolgsdruck Volleyball spielen. Erklärtes Ziel war aber dennoch, mit einem Aufstiegsplatz den Bezirklsliagplatz für den WSC abzusichern, für den Fall, dass die Herren II in der Bezirksliga in Schwierigkeiten kommt. Von diesem Ziel kann man sich getrost verabschieden. Gegen die 2 ärgsten Mitkonkurrenten, Lippstadt und Hamm setzte es deftige Niederlagen. Da gilt auch der Hinweis auf die dünne Personaldecke gerade in diesen beiden Spielen nicht als Entschuldigung. In allen Mannschaftsteilen herrschte spielerische Armut. Weder Annahme noch Zuspiel funktionierten. Die wenigen Angriffe hatten zudem zuwenig Durchschlagskraft. Es bleibt die Erkenntnis, dass es ohne Trainingsfleiß auch in der Bezirksklasse nicht ausreicht, um oben mitzuspielen.

