Fußball - "Der WSC ist einfach mein Verein" - Martin Südfeld ist wieder im Spiel

Fußball - "Der WSC ist einfach mein Verein" - Martin Südfeld ist wieder im Spiel

Lang, lang ist es her, dass Martin Südfeld Wettkampfluft schnuppern durfte. Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Er lief das erste Mal nach seiner Rückkehr von Davaria Davensberg für den Werner SC auf - und das gleich im Derby gegen die Eintracht. RN-Mitarbeiter Dominik Gumprich sprach mit Martin Südfeld über sein Comeback.


Herr Südfeld, wie froh sind Sie, dass es endlich losgeht?


Martin Südfeld: "Ich bin sehr froh. Ich habe jetzt fünf Monate nicht richtig gespielt. Vor allem freut mich aber, dass der Trainer (Andreas Zinke, die Red.) mich von Beginn an im Derby spielen ließ. Das war das Sahnehäubchen.

Wie beurteilen Sie Ihren ersten Auftritt im WSC-Trikot? 

Südfeld: "Es war schon o. k. Ich hätte aber ein oder zwei Tore machen müssen.

Wie war die lange Zeit für Sie, so ganz ohne Pflichtspiel?

Südfeld: "Das war eine schlimme Zeit. Meine Freundin hat sich zwar gefreut, dass ich mehr Zeit für sie hatte, aber ich habe die Spiele am Sonntag schon sehr vermisst. Die ganze Woche trainieren ist schön und gut, aber dann am Sonntag nicht spielen zu dürfen war schwierig.

Was hat den Ausschlag für Ihre Rückkehr zum WSC gegeben?

Südfeld: "Zum einen habe ich wegen meiner Ausbildung weniger Zeit zu trainieren und zum anderen gab es einige Differenzen in Davensberg. Da möchte ich aber nicht mehr genauer darauf eingehen. Ich bin einfach nur froh wieder in Werne zu spielen, der Werner SC ist einfach mein Verein. Ein weiterer Punkt für meine Rückkehr ist die gute Arbeit von Andreas Zinke. Er hat sich sehr um meine Rückkehr bemüht.

Trotz aller Schwierigkeiten in Davensberg, was haben Sie von dort mitgenommen?

Südfeld: "Ich habe in Davensberg eine Menge Erfahrung im taktischen und spielerischen Bereich gesammelt. Das Spiel in der Westfalenliga ist viel schneller, körperbetonter und man muss den Ball viel länger halten können. Deshalb sehe ich meine Zeit bei der Davaria nicht als Rückschritt, die Erfahrungen waren es wert."