JHV mit Zufriedenheit und Aufbruchstimmung
Geschrieben von: Manfred Prömel Dienstag, den 16. März 2010 um 16:29 Uhr
Nach der Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Versammlung berichteten die Vertreter der Abteilungen in kurzen Statements über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr.
| A. Prömel |
So konnte Annette Prömel von einer äußerst positiven Mitgliederentwicklung der Freizeit- und Breitensportabteilung berichten. Ca. 1.000 Sportlerinnen und Sportler profitierten derzeit von dem anerkannt guten Bewegungsangebot des Vereins. 13 Angebote im Bereich Prävention bzw. Rehabilitation seien inzwischen durch den Landessportbund mit dem Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ ausgezeichnet oder in anderer Weise zertifiziert worden. „Das haben wir unserem zuverlässigen und hochqualifizierten Mitarbeiterstab zu verdanken“, wusste Annette Prömel auch gleich die Gründe für diesen Erfolg zu nennen.
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| E. Klein |
Von besonderen sportlichen Erfolgen konnte Edith Klein als Vorsitzende der Volleyballabteilung berichten. Dass die Abteilung seit Jahren auf die Jugend setze, habe sich als richtig erwiesen, so dass man auch künftig diese Strategie verfolgen werde. Als besonders gelungen bezeichnete Edith Klein einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit mit den Volleyballern des TV Werne.
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| J. Wodetzky |
Auch aus der Tischtennisabteilung wusste Joachim Wodetzky von sportlichen Erfolgen der Kinder und Jugendlichen zu berichten. Hingegen habe man bei den Erwachsenen die Erwartungen leider nicht erfüllen können. Ein großer Erfolg sei die von der Abteilung erstmals ausgerichteten Stadtmeisterschaften mit mehr als 150 Teilnehmern gewesen.
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| Th. Overmann |
Thomas Overmann betonte als neu gewählter Vorsitzender der Jugendabteilung noch einmal die sportlichen Erfolge der jungen Sportlerinnen und Sportler, die für die Zukunft hoffen ließen. Für den außersportlichen Bereich kündigte er die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen für alle Abteilungen an. So solle bereits im Sommer im Stadion an der Freiherr-vom-Stein-Straße ein großes Spielfest für alle Kinder und Jugendlichen organisiert werden.
| A. Vogt |
Arnold Vogt, Vorsitzender der Fußballabteilung, teilte der Versammlung mit, dass insgesamt 25 Mannschaften am Spielbetrieb teilnähmen. Davon seien 17 Teams dem Jugendbereich zuzurechnen. Die erste Mannschaft habe nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr in der laufenden Saison einen denkbar schlechten Start gehabt, habe sich aber inzwischen gefangen und sei nun wieder auf dem Weg in das obere Tabellendrittel. Viel wichtiger sei aber, dass diese Erfolge nahezu ausschließlich mit Eigengewächsen erzielt worden seien. „Und diesen Weg werden wir natürlich auch in Zukunft weiter beschreiten“, so Arnold Vogt zu der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Fußballjugend. Harsche Kritik übte der Vorsitzende an der unglücklichen Aufstiegsregelung der Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen. Hier seien die Talente des WSC jetzt bereits mehrfach durch denkbar knappe Ergebnisse in den aus seiner Sicht unnötigen Aufstiegsrunden um den Lohn ihrer guten Leistungen gebracht worden.
| B. Langenberg |
Für den Vorstand des Gesamtvereins berichtete Bernd Langenberg anschließend von regelmäßigen Vorstandssitzungen und einem guten Kontakt zum Stadtsportverband und den Dienststellen der Verwaltung. Von besonderer Bedeutung sei auch die intensive Einbindung des Vereins in den Arbeitskreis „Sportstättenkonzept“ gewesen. Nicht zuletzt werde die kürzliche Vorstandsklausur zum Thema „Finanzmanagement“ mit Manfred Schmidt vom Landessportbund nicht ohne Auswirkungen auf den Verein bleiben können. Bernd Langenberg schloss sein Statement mit einem besonderen Dank an alle Mitarbeiter und die Vertreter der örtlichen Presse.
| L. Hammer |
Vorsitzender Lutz Hammer wusste von einem sehr arbeitsintensiven und manchmal auch recht problematischen Jahr 2009 zu berichten. Bei einer wirtschaftlich recht schwierigen Situation seien etliche Mitarbeiter in ihrem Beruf noch mehr als sonst gefordert gewesen und hätten dadurch auch Abstriche in der Vereinsarbeit machen müssen. Dabei müsse man akzeptieren, dass die berufliche Tätigkeit selbstverständlich Vorrang vor dem Ehrenamt genieße. In seinen folgenden Ausführungen konzentrierte er sich auf die künftig anstehenden Aufgaben innerhalb des WSC.
So stehe aktuell die Ersatzbeschaffung von Hard- und Software für die Geschäftsstelle an einschließlich der dazu erforderlichen Mitarbeiterschulung.
Die Vorstandsklausur zum Thema „Finanzmanagement“ habe u. a. auch den Anstoß zu einer dringend erforderlichen Überarbeitung der Satzung und der dazugehörigen Ordnungen ergeben.
Im Laufe des Jahres werde es auch eine Wochenendklausur in der Sportschule Kaiserau geben, zu der alle Abteilungsvorstände eingeladen würden.
Darüber hinaus gelte es die finanziellen Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre zu bereiten, nicht nur um den Gedanken an ein Sport- und Begegnungszentrum weiter zu verfolgen. Vorrangig gelte es hier, nach dem Neubau eines Kunstrasenplatzes im Lindert auch die Hochbauten entsprechend zu renovieren und neu zu möblieren.
Angedacht sei auch, die offizielle Eröffnung des neuen Spielfeldes mit einem Sommerfest zum zehnjährigen Bestehen des WSC 2000 zu verbinden.
„Außerdem müssen wir uns dringend Gedanken zur Personalplanung für die kommenden Jahre machen“, nannte Lutz Hammer ein weiteres Ziel, das ihm besonders am Herzen liege. „Mir würde es gefallen, wenn wir einige junge Leute dafür gewinnen könnten, sich in irgendeiner Form in die Führungsarbeit einzubringen“, so der Vorsitzende weiter.
Sportpolitisch gelte es, jetzt die Weichen für eine adäquate Regelung nach der anstehenden Aufgabe des Stadions an der Freiherr-vom-Stein-Straße zu stellen. Hier bedürfe es einer schlüssigen Konzeption und eines konkreten Maßnahmeplanes im Interesse des WSC.
Zum Schluss wies Lutz Hammer auf den anstehenden Besuch einer Delegation des schwedischen Partnervereins IF Fröjered zu Sim-Jü hin. Hier bat er die Teilnehmer um Mithilfe bei der Gestaltung eines attraktiven Programms für die Gäste.
| G. Fedeler |
Georg Fedeler berichtete als Kassierer über einen ausgeglichenen Jahresabschluss 2009 und eine konservative Kalkulation für das Jahr 2010. Dabei erläuterte er der Versammlung die wichtigsten Einnahme- und Ausgabepositionen.
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| H. Ackers |
Kassenprüfer Hardy Ackers teilte den Anwesenden mit einem „Augenzwinkern“ mit, dass er und Rolf Pieper trotz intensivster Suche keine Fehler in der Kassenführung hätten finden können. Die Buchungen seien ordnungsgemäß und die Belege vollständig gewesen, so dass er die Entlastung des Vorstandes vorschlage. Diesem Wunsch kam die Versammlung mit einem einstimmigen Votum nach.
Bei den Wahlen stand turnusmäßig die Position des Kassierers für drei Jahre an. Vorgeschlagen wurde als einzige Kandidat Georg Fedeler zur Wiederwahl. Die Versammlung sprach ihm einstimmig das Vertrauen aus.
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| R. Klaes |
Ebenfalls einstimmig wurde Rainer Klaes für den ausgeschiedenen Rolf Pieper als zweiter Kassenprüfer neben Hardy Ackers gewählt.
Lutz Hammer begründete danach den Antrag des Vorstandes, die Vereinsbeiträge zum 01.07.2010 um einen Euro zu erhöhen. Er wies darauf hin, dass infolge der Steigerung der allgemeinen Lebenshaltungskosten und veränderter Kostenstrukturen im Verein eine Erhöhung der Beiträge unumgänglich sei, um den zukünftigen Anforderungen gewachsen zu sein. Im Übrigen datiere die letzte Anpassung der Mitgliedsbeiträge aus dem Jahre 2004.
Arnold Vogt sprach sich ebenfalls für eine Beitragsanpassung aus und forderte den Vorstand dazu auf, dem Gedanken der Solidargemeinschaft Rechnung zu tragen und auch Kindern und Jugendlichen aus einem finanziell schwachen Umfeld die Möglichkeit zum Sporttreiben zu eröffnen. Dem Antrag des Vorstandes wurde durch die Versammlung einstimmig stattgegeben.
Zum Schluss der Veranstaltung wurde dem interessanten Vorschlag von Arnold Vogt, bei der Neuausrichtung der Hard- und Software eine Netzwerklösung anzustreben, allgemein zugestimmt.




